Kalibrierte Modelle werden in Originalgröße platziert, damit Höhe, Tiefe und Durchgangsbreiten realistisch wirken. Du erkennst, ob Schranktüren kollidieren, Stühle bequem gerückt werden können und der neue Schreibtisch nicht das Fenster blockiert. Selbst kleine Details, wie Griffhöhen oder Sichtachsen, werden deutlich, bevor du dich endgültig entscheidest.
Physikalisch basierte Materialien reagieren auf dein echtes Licht. Tageszeit, Fensterausrichtung und Lampenfarbe beeinflussen Oberflächen, Spiegelungen und Schattenwürfe. So siehst du, ob die geölte Eiche neben der grauen Wand warm bleibt, ob Metall glänzt oder stört, und ob Stoffe in Abendstimmung gemütlich statt fahl wirken.
Drehen, skalieren, verschieben, farblich variieren: Durch intuitive Gesten vergleichst du Varianten unmittelbar im Zimmer. Ein Fingertipp wechselt Bezüge, Module oder Füße. Du läufst um das Objekt herum, nimmst Platzabstände wahr und erlebst Funktionen, etwa ausziehbare Elemente, so glaubwürdig, dass Prospektbilder plötzlich zweidimensional und unvollständig erscheinen.
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